Projektschule Goldau (PSG)

Die Projekte, die an der Schule durchgeführt werden, werden immer von einer Projektleitung begleitet. Die Projektschule Goldau arbeitet zudem eng mit der Pädagogischen Hoschschule Schwyz (PHSZ) zusammen. Ziel der Schule ist es, einen zukunftsgerichteten Unterricht anzubieten, dabei theoretische Gurndlagen zu sammeln und den Unterricht in den Volksschulen positiv zu beeinflussen. Natürlich hält sich die Projektschule an die Lehrpläne. Die Projektschule Goldau realisierte mehrere Projekte darunter ein iPhone-Projekt,  Digitaler Alltag und das Projekt Brings mIT!. Zudem gibt es auf der Homepage eine App-Liste zu den Themen Mathematik, Deutsch, Fremdsprachen, Mensch und Umwelt, Musik und Spiele. Ich möchte als erstes das iPhone-Projekt näher vorstellen, dass im Schuljahr 2009/2010 durchgeführt wurde. Das Projekt wurde mit Kindern der 5.Klasse durchgeführt. Jedes Kind in der Klasse erhielt ein eigenes Smartphone. Finanziert wurde das Ganze mit Hilfe der Swisscom, was  sicher nicht ganz uneigennützig passierte, da der Bildungsmarkt ein riesiges Geschäft ist. Der Lehrer nahm in dem Projekt eine sehr aktive Rolle ein. Die Kinder bekamen Nutzungslimiten, die sie einhalten mussten. Bei Überschreitung wurden Massnahmen getroffen. Die Kinder durften die Geräte nach einer Einführungsphase auch mit nach Hause nehmen. (Projektschule Goldau 2014) Hier ein kleiner Beitrag von ARTE über das Projekt aus dem Jahr 2011.

http://videos.arte.tv/de/videos/smartphone-statt-lehrbuch–3713892.html

Für das Projekt gab es verschiedene Fragestellungen:

  • Fördert das Smartphone das Erreichen der Lernziele?
  • Wie verändert das Smartphone den Schulalltag?
  • Wird das ausserschulische Lernen gefördert?
  • Was sind sinnvolle Unterrichtsformen für den Einsatz von Smartphone?
  • Lassen sich bestehende Computer ersetzen?
  • Welche Konzepte bewähren sich bei der Nutzung des Smartphones in der Schule und zu Hause? (Projektschule Goldau 2014)

Das Projekt wurde als Erfolg gewertet. Das Smartphone wurde eine willkommene Ergänzung im Unterricht. Die Kinder lernten einzuschätzen, wann der Einsatz des Smartphone gerechtfertigt war und wann nicht. Das Smartphone bot einen Vorteil beim Lernen einer Sprache, weil durch das ständige Internet alle Audiodateien jederzeit abrufbar waren und die Wörter so gut nachgesprochen werden konnten. Das Smartphone erlaubte ausserhalb der Schule individuelles Lernen. Im Unterricht konnten Musterlösungen fotografiert werden, die Schüler konnten dem Lehrer direkt Bilder einer Matheaufgabe schicken, die ihnen bei den Hausaufgaben Probleme machte oder die Schüler haben sich gegenseitig verschiedene Lösungswege zugeschickt. Die Motivation der Schüler schien grundsätzlich zu steigen und es konnten viele Vorurteile bei den Eltern und anderen Personen, die sich mit Bildung beschäftigen abgebaut werden.

Es wurde bewusst nicht gemessen, ob die Schüler bessere Leistungen erbrachten, denn es wäre aufgrund der Klassengrösse nicht repräsentativ gewesen und das Ziel war zu beurteilen, wie sich der Schulalltag verändert und gestaltet und nicht ob Leistungen besser oder schlechter wurden. (Projektschule Goldau 2014)

Die im Beitrag verwendeten Quellen finden Sie unter: https://lniw12tzchur.wordpress.com/verwendete-quellen/

(sb)

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